/fehler.css

Wir haben Urlaub! Der Versand von Bestellungen findet wieder ab 26.06.2017 statt.

Drohnen – ein Trend mit Hindernissen

Sie haben Tablets, Smartphones und Co. in den Hintergrund verdrängt. Ihre steigende Zahl provoziert Kritik. Die Drohne avanciert zum Politikum. Je mehr Hobby-Piloten Drohnen steigen lassen, desto mehr Verbote und Restriktionen werden ausgesprochen.

Einige sind durchaus nachvollziehbar, zum Beispiel das Verbot über Menschenansammlungen zu fliegen. Andere lösen nur Unverständnis aus, zum Beispiel die Forderung nach einem Drohnen-Führerschein. Welche Kenntnisse und speziellen Fähigkeiten dabei vermittelt werden sollen, bleibt unbeantwortet. Nur blinder Aktionismus hat bis jetzt niemandem geholfen.

Das Drohnen-Fliegen verkümmert zu einem bürokratischen Akt

Gut, es ist nicht zu viel von einem Hobby-Piloten verlangt, dass er über eine gesunde Basis an rechtlichen und technischen Wissen verfügt. Davon kann man ausgehen. Wer (viel) Geld in sein Hobby investiert, geht auch sorgsam damit um. Derzeit ist die Gesetzeslage recht undurchsichtig, weil es einer einheitlichen Regelung im Umgang mit Drohnen mangelt. Sondergenehmigung hier, Aufstiegserlaubnis dort… Zurecht sind Hobby-Piloten deswegen verunsichert. Eine einheitliche Regelung für alle schafft Transparenz und Sicherheit. Nun ist es in einigen Bundesländern nicht mehr erlaubt, Drohnen über Sehenswürdigkeiten kreisen zu lassen. Der Anlass? Über das Schloss Sanssouci ist eine Drohne abgestürzt. Es gab keine Verletzte. Ein Verbot folgte trotzdem, um Gefahren für die Besucher abzuwenden. A-ha. Würde man dieses Argument auf andere Situationen transferieren und ein Verbot aussprechen, dürfte es wohl keine Autos mehr auf deutschen Straßen geben. Lauert in Drohnen tatsächlich eine Gefahr oder handelt es sich hierbei bloß um einen Sturm im Wasserglas?

Drohnen-Verbote wenden keine Gefahren ab

Das Drohnen-Fliegen per se ist nicht gefährlich, genauso wenig wie das Autofahren. Wie so oft steckt der Mensch dahinter, der durch mangelndes Verantwortungsbewusstsein Gefahren schafft. Dass daraus Restriktionen resultieren, ist nicht verwunderlich. Ob diese langfristig das Problem lösen, fraglich.  Anstatt das Seil um den Hals enger zu schnüren und das Hobby der Drohnen-Piloten zu vermiesen, sollte man da hinpacken, wo es weh tut: Das Portemonnaie. Ein saftiges Bußgeld bringt mehr als eine Salve an Verboten, an die sich die ein oder anderen nicht halten (möchten). Bei einer ordentlichen Geldstrafe wird sich so mancher überlegen, ob er jemals wieder einen Flugtower ansteuert.

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.